Das Lächeln des Delfins

Es war einmal ein kleines Mädchen, das nach den Tode seiner Mutter allein mit dem Vater leben musste. Seit dem Tag gab sie kein Wort oder Lächeln von sich. Der Vater war verzweifelt und wusste nicht, wie er seine Tochter aufmuntern sollte. Viele Monate vergingen und das Kind wurde immer trauriger und trauriger.

Eines Tages ging der Vater mit ihr in den Zoo. Ein großes Plakat vom Delfinarium hing am Eingang. Die kleine Maria starrte es an. Also gingen sie zu den Delfinen. Als die Vorstellung begann und die Tiere ins Becken gelassen wurden, starrte Maria ins Wasser. Ein Delfin nach dem anderen sprang in die Luft. Und Maria begann zu lachen. Zum ersten Mal sah der Vater seine Tochter wieder lachen.

Am nächsten Tag gingen die Beiden in eine Spielwarenabteilung um der Maria ein neues Spielzeug zu kaufen. Maria blieb wie angewurzelt vor einem Plüschdelfin stehen und starrte ihn an. Natürlich kaufte ihr der Vater das Stofftier.

Eines Tages gingen die Beiden zu einer Anlage. Dort spielten behinderte und seelisch kranke Kinder im Wasser mit Delfinen. Als Maria nach den ersten fünf Minuten im Wasser Kontakt mit einem der Delfine bekam, begann sie zu lächeln und zu kichern.

Drei Wochen später fing sie sogar an zu sprechen. Der Vater war überglücklich, dass seine Tochter wieder mit ihm redete.

Von dem Tag an sprach sie wieder mit ihren Mitmenschen und war oft glücklich.

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