Sondermärchenwettbewerb 2001(nur für Grundschulen ausgeschrieben) Der Autor ist: Ein Kürbis sucht das Ende der WeltEines Tages traf der Kürbis eine Schnecke und fragte sie: "Entschuldige, wo geht`s hier zum Ende der Welt?" Sie sagte: "Hinter den 7 Hügeln, dort ist das Ende der Welt!" Der Kürbis machte sich auf den Weg und traf einen Bauern: "Wo geht`s hier bitte zum Ende der Welt?" Dieser antwortete: "Hinter dem Wald, dort ist das Ende der Welt!" Er ging weiter. Da traf er einen Spatz und fragte ihn: "Wo geht`s hier zum Ende der Welt?" Der Spatz antwortete: "Hinter der Blumenwiese ist das Ende der Welt!" Er ging weiter und traf einen Regenwurm: "Wo geht`s hier zum Ende der Welt?", fragte er ihn. Dieser sagte: "Hinter den 7 Maulwurfshügeln, dort ist das Ende der Welt!" Dort traf er einen Maulwurf: "Wo geht`s hier zum Ende der Welt?" Er sagte: "Hinter dem Fluss." Der Kürbis hatte ein bisschen Angst davor, über das Wasser zu rollen. Er nahm all seinen Mut und sprang hinein. Doch die Strömung war so stark, dass sie den Kürbis mitriss: "Hilfe, Hilfe!", schrie er. Ein Junge hörte ihn schreien, kam schnell herbei und holte ihn aus dem Fluss: "So einen schönen Kürbis habe ich noch nie gesehen!" Erschöpft bedankte sich der Kürbis und fragte den Jungen: "Wo geht`s hier bitte zum Ende der Welt?" Der Junge sagte: "Hinter meinem Haus ist das Ende der Welt", und verabschiedete sich. Auf einmal sah er einen zweiten Kürbis hinter dem Haus und fragte ihn: "Wollen wir Verstecken spielen?" Sie spielten gemeinsam und lachten dabei. Danach fragte der erste den zweiten Kürbis: "Weißt du vielleicht wo das Ende der Welt ist?" "Du bist doch am Ende der Welt!", meinte der zweite Kürbis. Er wusste aber nicht, dass er im Kreis gegangen war und wieder am Anfang stand. Bitte vergesst nicht, das Märchen oben am Anfang der Seite zu bewerten! |
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