Sondermärchenwettbewerb 2001

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(nur für Grundschulen ausgeschrieben)

Die Autoren sind:
Schüler der Klasse 4B, Alter der Kinder: 9 und 10 Jahre

Die Suche nach der wahren Liebe

Es war einmal ein sehr reicher Mann, der hatte alles, was er sich wünschte. Ihm fehlte zu seinem Glück nur eine liebe Frau. Eines Tages traf er einen Maulwurf. Dieser riet ihm, sich auf der anderen Seite der Welt nach einer Frau umzuschauen. Da sagte der Mann zum Maulwurf: "Hilf mir, einen Tunnel durch die Erde zu graben. Ich werde dir alle deine Wünsche erfüllen."

Der Maulwurf grub mit seinen scharfen Krallen so schnell er konnte. Es wurde immer wärmer und wärmer, und bald kamen sie beim Mittelpunkt der Erde an. Plötzlich erschien ein Drachen. Er war noch sehr klein, denn er war erst ein paar Meter hoch und 3000 Jahre alt. Der Maulwurf fühlte sich durch ihn bedroht und kratzte ihn mit seinen scharfen Krallen an der Wange. Der kleine Drachen erschrak und spuckte Feuer, anschließend weinte er. Da erstarrte die feurige Lava im Mittelpunkt der Erde. Der Mann verband die Wunde des Drachen. Dieser schleckte dem Mann dankbar das Gesicht ab, denn er war eigentlich ein sehr lieber Drachen. Nun warnte der Drachen den Mann und den Maulwurf vor seinen bösen Eltern. Die konnten nicht nur Feuer speien, sondern auch Flüche aussprechen. Dann verabschiedeten sie sich von dem kleinen Tier und der Maulwurf grub weiter. Plötzlich landeten sie am anderen Ende der Welt im Regenwald. Da hüpfte ihnen ein nettes Affenmädchen entgegen und schleppte den Mann in sein Baumhaus. Dem Mann gefiel das Affenmädchen sehr gut. Als sie sich näher kennen gelernt hatten, erzählte ihm das Mädchen, dass es von den Eltern des kleinen Drachens verflucht worden war. Dieser Fluch könnte nur durch den "Kuss seiner wahren Liebe" gelöst werden. Der Mann erzählte ihr wiederum von seinem Kummer, dass er keine Frau hatte, sondern nur viel Geld. Der Mann gab dem kleinen Affenmädchen einen kleinen Kuss auf die Wange. Daraufhin verschwamm es, es gab eine große Stichflamme, die Affenhaut fiel ab und vor dem Mann stand eine wunderschöne Prinzessin. Er wollte sie auf der Stelle heiraten. Sein Trauzeuge sollte der Maulwurf sein. Alle Tiere aus dem Regenwald waren zur Hochzeit eingeladen.

Der Maulwurf wollte nicht mehr in seine Heimat zurück. Er blieb im Regenwald, weil er dort eine liebe Maulwurffrau kennen gelernt hatte. Der Mann baute dem Maulwurf aus Dankbarkeit ein unterirdisches Schloss. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann lieben sie sich noch heute.

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