Sondermärchenwettbewerb 2001

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(nur für Grundschulen ausgeschrieben)

Der Autor ist:
Stefan Karner, 9 Jahre, Klasse: 4B

Der kranke Weihnachtsmann

Es waren einmal zwei Eisbären in der Arktis. Sie hießen Tim und Tom. Die beiden Bären freuten sich sehr, dass bald Weihnachten war. In fünf Tagen war es soweit. Es war Heiliger Abend. Tim und Tom, die zwei Eisbären warteten ungeduldig auf die Geschenke. Sie warteten vergeblich, denn sie bekamen keine. Tim und Tom waren traurig. Sie beschlossen zum Weihnachtsmann zu reisen, weil sie keine Geschenke bekommen hatten. Die beiden Eisbären gingen vor die Haustür. Sie wollten mit ihrem Hundeschlitten zum Flughafen fahren, aber er war nirgends zu finden. Da riefen sie die Arktispolizei. Die Polizei versprach, dass sie den Dieb bis Sylvester finden und ihn bestrafen würde. In einem Auto mit zerbrochenen Fensterscheiben fuhren die Polizisten sie zum Flughafen. Als die Eisbären ankamen, gingen sie zum Check In-Schalter, um die Koffer abzugeben. Einer wog 18 Kilo, der andere 22 Kilo. Gleich danach gingen sie zum Röntgenapparat, wo sie und ihre Taschen auf Pistolen und Bomben überprüft wurden. Später aßen und tranken Tim und Tom in einem Cafe und kauften noch ein wenig ein. Dann ging es los. Die beiden Eisbären stiegen in das Flugzeug.

Nach dem Start stürzte das Flugzeug ab. Da das Flugzeug erst in drei Metern Höhe war, wurden sie beim Absturz nur leicht verletzt. Nach einer Stunde kam ein Notflugzeug. Damit kamen die zwei Eisbären Tim und Tom endlich am Nordpol an.

Sie schauten sich ein Weilchen um und fanden das Haus des Weihnachtsmannes. Tim sagte: "Das muss das Haus des Weihnachtsmannes sein. Gehen wir hinein."

Als sie drinnen waren, sahen sie den Weihnachtsmann in seinem Bett liegen. Der Weihnachtsmann erzählte, dass er die Weihnachtskrankheit hatte. Tim und Tom fragten: "Aber wie sollen wir jetzt Weihnachten feiern?" Darauf antwortete der Weihnachtsmann: "Könnt Ihr die Geschenke nicht austragen?" Die Eisbären sagten: "Gute Idee. Das machen wir." Nun trugen die Eisbären die Geschenke aus. Als sie zu Hause die selbst ausgetragenen Geschenke öffneten, waren sie noch glücklicher, als wenn der Weihnachtsmann sie ausgetragen hätte. Dann wurde es doch noch eine fröhliche Weihnacht.

Zu Sylvester klingelte es an der Haustüre. Als Tim und Tom sie aufmachten, standen die Polizisten mit dem Hundeschlitten vor der Tür. Einer der Polizisten sagte: "Da haben Sie noch einmal Glück gehabt, dass wir den Schlitten gefunden haben. Der Dieb sitzt jetzt im Gefängnis. Es war der freche Pinguin, der letztes Jahr mit dem Schiff aus der Antarktis gekommen war. Der hat ihn gestohlen." Die zwei Eisbären freuten sich, dass der Hundeschlitten wieder da war.

Und wenn sie nicht gestorben sind und der Weihnachtsmann nicht gesund ist, dann tragen sie auch nächste Weihnachten die Geschenke aus.

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