Märchenvorschlag Nr. 10/2000 von Sebastian Lauth(12 Jahre)
(Schüler der Klasse 4d, Theodor-Heuss-Schule)
Die ungewöhnliche Aufgabe
Es waren einmal der Patrick und der Sebastian. Sie stritten sich, wer wohl der Stärkere sei. Sie kämpften miteinander und der Patrick gewann. Er fühlte sich wie ein König und machte sich auf die Suche nach einem Königreich. Nach einem 80km langen Fußmarsch fand er ein Schloss. In diesem wohnten Andreas und Susanne. Sie waren hier der König und die Königin. Der König stellte Patrick eine schwere Aufgabe.
Er verlangte von ihm: "Geh und suche mir das letzte Machinengewehr dieser Erde und bringe es mir, damit ich dich vernichten kann. Es soll dein Schaden nicht sein!"
Patrick machte sich auf die Suche. Unterwegs geriet er in eine Falle. Er fiel in ein gut getarntes Erdloch und wurde bewußtlos. Sebastian, der seinen Freund schon länger suchte, fand in dem Loch, zog in heraus und mußte ihn wiederbeleben, da er nicht mehr atmete. Als Patrick sich wieder erholt hatte, gingen sie gemeinsam auf die Suche nach dem Gewehr. Sie kletterten über Berge, durchquerten Schluchten, schwammen durch Flüsse, bis sie an den Rhein kamen. Hier machten sie eine große Pause und berieten, wie es weiter gehen sollte.
Sebastian sagte: "Wir könnten meine Großeltern besuchen, die wohnen nicht weit von hier!"
Sie schwammen vom Rhein in die Mosel und so lange, bis sie im Ort der Großmutter ankamen. Hier kletterten sie ans Ufer und liefen durch die Weinberge hinauf zum Haus der Oma und des Opas. Im letzten Weinberg fanden sie das Machinengewehr, es lag unter einem Rebstock. Sie waren beide sehr glücklich darüber. Nach einer Übernachtung bei den Großeltern machten sich beide wieder auf den Heimweg. Im Königsschlöoss angekommen, überreichten sie König Andreas das Gewehr. Der war so froh darüber, dass er sie mit Gold und Edelsteinen überhäufte. Am Abend wurde ein großes Fest gefeiert und Sebastian und Patrik hat der König in den Ritterstand erhoben.
König Andreas zerschnitt das Gewehr, damit kein Unheil mehr angerichtet werden konnte und von nun an lebten alle Menschen glücklich und zufrieden und es gab nie wieder Kriege.
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