Märchenvorschlag Nr. 6/2000
von Ramona Parr (10 Jahre)

(Schülerin der Klasse 4d, Theodor-Heuss-Schule)

Das Märchen vom armen Bauernmädchen

Es war einmal ein sehr hübsches Bauernmädchen, das hieß Elisabeth. Ihre Eltern waren sehr arm. Sie hatten nur wenig zu essen und konnten deshalb ihren Hund nicht viel zum fressen geben. Eines Morgens ging Elisabeth in den Wald und dort fand sie eine Schatzkarte. Ganz schnell rannte sie nach Hause und rief: "Mutter, Vater, kommt schnell her.” Die Eltern stürzten herbei und fragten: "Was ist denn los?” Elisabeth antwortete: "Ich habe eine Schatzkarte gefunden.” Der Vater sagte: "Wenn das wirklich stimmt, sind alle unsere Sorgen vorüber. Elisabeth zeigte ihrem Vater die Schatzkarte.
"Morgen früh mache ich mich auf den Weg und suche den Schatz, sagte der Vater. Sie gingen ins Bett, nur Elisabeth blieb noch auf und schrieb einen Brief an ihre Eltern:
"Liebe Mutter, lieber Vater, ich gehe alleine auf die Suche nach dem Schatz. Ihr müsst hier bleiben und auf unseren Hund Pongo aufpassen. Macht euch keine Sorgen, eure Elisabeth.
Dann machte sie sich auf den Weg. Elisabeth musste durch Dornen, durch Brennnesseln und durch andere Sachen, die ihr sehr weh getan haben. Als sie an dem Kreuz, das auf der Schatzkarte eingezeichnet war, ankam, ist sie ganz verblutet gewesen. Auf einmal stand da eine Hexe.
"Wo willst du denn hin, Kleine?, fragte die Hexe.
"Ich will in den Wald den Schatz suchen, sagte Elisabeth.
Die Hexe sprach: "Wenn du mir drei goldene Äpfel im Zauberwald holst, führe ich dich zum Schatz.
"O.K., einverstanden, sagte Elisabeth.
Nach zweieinhalb Stunden kam sie endlich bei dem Zauberwald an. Sie war so froh, dass sie endlich da war. Aber sie hatte ein bisschen Angst. Auf einmal sah sie ein schreckliches Tier. Das war eine Mischung aus Löwe, Drachen, Hai, Tiger, Leopard und Schlange. Elisabeth hat große Angst bekommen, aber da sah sie ein Messer auf dem Boden liegen, sie nahm es in die Hand und stach es in den Fuß des schrecklichen Tieres. Auf einmal verwandelte es sich in ein kleines Häschen. Das Häschen hoppelte davon und rief: "Danke, das dun mich erlöst hast, ciao.
"Es war mir eine Freude., rief Elisabeth dem Häschen nach. Dann pflückte sie die drei Äpfel vom Baum und brachte sie zur Hexe. Die Hexe brachte Elisabeth zum Schatz. Elisabeth war so glücklich, aber da fiel ihr ein, dass sie gar nichts dabei hatte um den Schatz mit nach Hause zu bringen. Die Hexe sgate: "Wenn ich deine Kette bekomme, zaaubere ich dich und deinen Schatz nach Hause. Elisabeth zögerte erst, aber dann dachte sie an ihre Familie und gab der Hexe ihre Kette. Dann sagte die Hexe einen Zauberspruch auf und Elisabeth war wieder zu Hause. Elisabeth zeigte den Schatz ihren Eltern. Die waren so glücklich, dass sie kein Wort herausbrachten. Nach ein paar Jahren heiratete Elisabeth und wurde Mutter von drei Kindern und Elisabeths Eltern, Sabine und Klaus, wurde Oma und Opa und alle lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage.

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